Vier Gewerkschaftssekretär:innen der Unia erhalten eidgenössischen Fachausweis

Die Diplomierten erhalten ihre eidgenössischen Fachausweise von Vania Alleva (v.l.n.r.: Vania Alleva, Urim Dakaj, Liridon Bunjaku, Fatima Fernandes Pinto Oliveira und Sandrine Maeder)

Herzliche Gratulation den vier Gewerkschaftssekretär:innen der Unia, die ihr Diplom als «Gewerkschaftssekretär:in mit eidgenössischem Fachausweis» erlangt haben! Sie haben es heute aus den Händen von Unia-Präsidentin Vania Alleva erhalten.

Die Gewerkschaft Unia hat drei frisch diplomierte Gewerkschaftssekretär:innen. Sie haben eine 40-tägige berufsbegleitende Ausbildung am Bildungsinstitut Movendo in Bern absolviert und die Abschlussprüfungen bestanden. Ausserdem haben sie eine Arbeit über eine Gewerkschaftskampagne oder einen Rechtsfall aus ihrer praktischen Tätigkeit verfasst.

Mit dem Erhalt des eidgenössischen Fachausweises verfügen sie über die notwendigen Instrumente und Kompetenzen, um ihre Gewerkschaftsarbeit im Interesse der Arbeitnehmenden professionell durchzuführen.

Über die vorgelegten Abschlussarbeiten

Die Gewerkschaftssekretärin der Unia Freiburg, Fatima Fernandes Pinto Oliveira, hat sich mit einem komplexen Rechtsfall befasst, der mit moderner Sklaverei in der Hauswirtschaft zu tun hat. In ihrer Arbeit zeigte sie, wie sie verschiedene Rechtsquellen nutzte, um die Rechte einer Arbeitnehmerin durchzusetzen.

Sandrine Maeder von der Region Neuenburg hat sich mit der Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrages im Detailhandel im Katon Neuenburg beschäftigt.

Liridon Bunjaku von der Unia Zürich entwickelte eine umfassende Kampagne zum gewerkschaftlichen Aufbau und zur Mobilisierung in Schlüsselbetrieben. Der Höhepunkt war die Mobilisierung von 350 Elektriker:innen und Bautechniker:innen für eine Demonstration in Zürich am 7. Oktober 2023.

Schliesslich befasste sich Urim Dakaj, ebenfalls aus der Unia-Sektion Zürich, mit der Technik des «Organizing» im Dienstleistungssektor. Dabei handelt es sich um ein wichtiges Instrument der Gewerkschaftsarbeit, um Mitglieder für die gemeinsame Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen zu rekrutieren, systematisch zu organisieren und eine Bewegung zu entwickeln.

Wir wünschen Fatima, Liridon und Urim eine schöne berufliche Zukunft und viel Erfolg bei der Unia!