Ob Hoch- oder Tiefbau, am Hochhaus oder tief im Tunnel – ohne Poliere geht gar nichts. Sie sind Schlüsselpersonen auf den Baustellen. Doch immer mehr Fachleute, Vorarbeiter und Poliere verlassen die Branche, immer weniger kommen nach.
Grosse Verantwortung braucht gute Rahmenbedingungen. Das heisst: die richtigen Bedingungen im Alltag, um gut und effizient arbeiten zu können sowie solide Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Als starke und kompetente Sozialpartnerin im Landesmantelvertrag (LMV) sowie im Baukadervertrag setzt sich die Unia dafür ein – gemeinsam mit vielen aktiven Polieren und Vorarbeitern.
Nach LMV-Abschluss Weg frei für Polier-Verhandlungen
Die Poliere sind vom neu verhandelten LMV direkt betroffen: Er dient als Leitvertrag für den Gesamtarbeitsvertrag der Poliere, für den sogenannten Baukadervertrag.
Verbesserungen im LMV – wie diejenigen für 2026 – werden in der Regel auch im Poliervertrag übernommen. Die erste Verhandlungsrunde zwischen dem Baumeisterverband und Unia, Syna und Baukaderverband findet am 28. Januar statt.
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LMV und aktuelle Entwicklungen aus der Branche: Wir halten dich auf dem Laufenden, was auf dem Bau läuft.
Dank kraftvoller Bau-Demo im Mai und beeindruckenden Herbst-Protesten erzielten wir nach zehn harten Verhandlungen grosse Verbesserungen im LMV und sicherten die Kaufkraft der Bauleute!
Die Bauwelt verändert sich und wird immer komplexer. Die Herausforderungen für Poliere nehmen weiter zu. Da braucht es attraktive Arbeitsbedingungen und zeitgemässe Spielregeln für alle. Denn: Gute und harte Arbeit muss sich lohnen! Die Unia ist die grösste Gewerkschaft auf dem Bau und Sozialpartnerin im Landesmantelvertrag (LMV) sowie im Baukadervertrag. Die Unia setzt sich für gute Rahmenbedingungen für Vorarbeiter und Poliere ein:
Die Poliere wissen es schon lange: Immer mehr gute Kollegen verlassen die Branche und zu wenige kommen nach. Die Zahlen liegen auf dem Tisch – und sie sind alarmierend: Jeder zweite ausgebildete Maurer verlässt über kurz oder lang die Baubranche. Und die Zahl der Lehranfänger – viele davon künftige Poliere – hat sich seit 2010 so gut wie halbiert. Bis 2040 fehlt jeder dritte Maurer und jeder dritte Vorarbeiter!
Der Fachkräftemangel ist kein Zufall. Druck und Stress auf dem Bau nehmen stetig zu. Darunter leidet die Attraktivität des Berufs. Dieses Problem lösen wir nicht mit schönen Worten, sondern mit konkreten Verbesserungen bei den Arbeitsverhältnissen. Denn grosse Verantwortung braucht gute Bedingungen!
Als Unia-Mitglied kriegst du einen grossen Teil des Berufsbeitrags zurück, den du für deinen Gesamtarbeitsvertrag bezahlt hast. Erfahre, wie das geht.
Engagiere auch du dich für die Rechte der Poliere und Bauarbeiter sowie für eine starke Baubranche mit attraktiven Bedingungen.
Ohne gut qualifizierte Baukader ist erfolgreiches Bauen unmöglich. Deshalb hat die Unia in früheren Verhandlungen mit dem Baumeisterverband erreicht, dass der Parifonds Bau unter anderem erhebliche finanzielle Beiträge an die individuellen Ausbildungen der neuen Vorarbeiter und Poliere leistet.
Auch der Bund beteiligt sich seit 2018 finanziell an den Kurskosten, zusätzlich zu den Entschädigungen des Parifonds Bau. Der Bund unterstützt Absolventen von Vorbereitungskursen für die eidgenössische Prüfung zum Polier und anderen Baukaderberufen: Er erstattet Absolventen maximal 50 Prozent der Kursgebühren zurück.
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