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Das Parlament will kantonale und kommunale Mindestlöhne per Gesetz aushebeln. Die Folge: Lohnkürzungen für Tausende Menschen, die jeden Tag hart arbeiten und trotzdem kaum über die Runden kommen. Nicht mit uns! Wir kämpfen für faire Löhne – überall.
Aktuell diskutiert das Parlament über ein nationales Lohnsenkungsgesetz, das die gesetzlichen Mindestlöhne aushebelt. Der Nationalrat hat dieser brandgefährlichen Vorlage bereits zugestimmt. Der Ständerat entscheidet im Winter/Frühling 2026.
Viele Berufstätige in Tieflohnbranchen – etwa im Gastgewerbe oder in Coiffeursalons – verdienen heute nur dank kantonaler und städtischer Mindestlöhne mehr zum Leben. Zum Beispiel in Genf oder Neuenburg. Diese Löhne wurden demokratisch beschlossen – vom Volk, an der Urne!
Bis heute haben fünf Kantone einen Mindestlohn eingeführt. Mit Luzern gibt es seit Anfang 2026 auch einen ersten städtischen Mindestlohn. Jetzt will eine Mehrheit der Bürgerlichen im Parlament diese Mindestlöhne aushebeln – und damit tausenden Berufstätigen den Lohn kürzen.
« In Genf könnte eine gelernte Coiffeuse bis zu 400 Franken im Monat verlieren. Armut trotz Arbeit ist ein Skandal – besonders in einem reichen Land wie der Schweiz. »
Unia-Präsidentin Vania Alleva
Das Lohnsenkungsgesetz bedeutet konkret: Lohnkürzungen ausgerechnet für Menschen, die schon jetzt nur knapp über die Runden kommen.
Das ist ein Frontalangriff auf die Menschenwürde, auf die Demokratie und auf die soziale Gerechtigkeit in unserem Land!
Wir werden das gefährliche Lohnsenkungsgesetz mit allen Mitteln bekämpfen.
Gewerkschaft Unia 2026