Die Unia führte in den letzten Monaten eine grosse Umfrage in den Holzbranchen durch. Warum denken viele Schreiner:innen darüber nach, die Branche zu wechseln. Was sind die Gründe und was müsste sich verbessern? Hier sind die Antworten.
Die Resultate in Kürze
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Sehr viele Schreiner:innen spielen mit dem Gedanken, die Branche zu verlassen. Insgesamt haben sich 45 Prozent schon einmal ernsthaft mit einem Branchenwechsel beschäftigt. Durchschnittlich will fast jede:r zweite Schreiner:in den Beruf verlassen. Dabei gibt es regionale Unterschiede. Im Tessin ist die Neigung etwas geringer: 38 Prozent können sich ihre Zukunft ausserhalb des Schreinergewerbes vorstellen.
Die Umfrage zeigt klar: Damit der schöne und traditionsreiche Beruf der Schreiner:in attraktiv bleibt, braucht es jetzt spürbare Verbesserungen, insbesondere bei den Arbeitsbedingungen und beim Lohn.
Mehrere Faktoren tragen dazu bei, dass so viele Schreiner:innen an einen Branchenwechsel denken:
Der Lohn ist der wichtigste Grund für einen Wechsel. Weitere Gründe sind:
Aber die Schreinerbranche hat noch ein schwerwiegendes Problem: Fast jede:r Fünfte bemängelt die fehlende Wertschätzung
Die Umfrageergebnisse bilden die Grundlage für die anstehenden Verhandlungen zur Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrags (GAV) im Schreinergewerbe.
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Gewerkschaft Unia 2026