Mit hochwertigen Arbeitsplätzen, Investitionen in Infrastruktur, Gebäudesanierungen sowie Aus- und Weiterbildung können wir gemeinsam den Klimaschutz in der Schweiz voranbringen. Deshalb unterstützen die Gewerkschaften die Schaffung eines Klimafonds.
Die Arbeitnehmenden unterstützen, in die Erneuerung unserer Infrastruktur investieren und die Aus- und Weiterbildung durch finanzielle Unterstützung fördern: Das sind die Erfolgszutaten für einen wirksamen Klimaschutz.
Wenn er mit den richtigen politischen Entscheidungen einhergeht, schafft ein wirksamer Klimaschutz hochwertige Arbeitsplätze und stärkt die lokale Wirtschaft. Dazu brauchen wir das richtige Finanzierungsinstrument: einen Klimafonds.
Dank dem Klimafonds können grosse Bauvorhaben im ganzen Land umgesetzt werden, wie es frühere Generationen getan haben: der Aufbau des Bahnnetzes, die Errichtung von weltweit bekannten Wasserkraftwerken, die Einführung der AHV, usw.
Diese Geschichte gilt es fortzuschreiben: mit dem grossflächigen Ausbau von Solar- und Windenergie, dem Ersatz von Heizsystemen mit fossilen Energieträgern (Heizöl, Erdgas usw.) durch umweltfreundliche Alternativen, der Dekarbonisierung der Industrie und der Förderung der Kreislaufwirtschaft.
Das Geld dafür ist vorhanden. Wir müssen es nur sinnvoll einsetzen. Mit dem Klimafonds stellen wir sicher, dass dieses Geld dazu verwendet wird, uns vor der Klimakrise zu schützen und die lokale Wirtschaft sowie die Arbeitnehmenden in der Schweiz zu unterstützen.
Während grosse Schweizer Unternehmen versprechen, 160 Milliarden Franken zu investieren, um ihre Interessen in den USA im Rahmen des «Zollabkommens» zu wahren, ermöglicht der Klimafonds direkte Investitionen in der Schweiz, in unsere Infrastruktur und unsere Bildung.
Die Klimafonds-Initiative schlägt auch eine Bildungsoffensive in Berufen vor, die es für den Klimawandel braucht, inklusive Beiträgen zu den Lebenshaltungskosten während der Ausbildungszeit. Dieser Punkt ist besonders wichtig, damit niemand bei der beruflichen Neuorientierung durch die sozialen Maschen fällt und wir die benötigten Fachkräfte für den Jahrhundertumbau gewinnen können.
Der Klimawandel stellt eine Gefahr für die Gesellschaft dar. Extreme Hitze macht das Leben in manchen Regionen unangenehm oder gar unmöglich. Naturkatastrophen werden häufiger und bergen mehr Zerstörungskraft.
Zum Glück verfügen wir über die Werkzeuge und das Wissen, um einen ökologischen Wandel zu vollziehen. So können wir schwerwiegende Folgen vermeiden. Wir müssen jedoch dringend politische Entscheidungen treffen, damit wir mit diesem Umbau beginnen können.
Mit der Klimafonds-Initiative bauen wir gemeinsam unsere Klimapolitik auf und unterstützen die Arbeitnehmenden finanziell.
Bruttoinlandproduktes in die ökologische Erneuerung der Schweiz investiert. Das sind zwischen 4 und 8 Milliarden Franken pro Jahr. Diese Initiative ist ein wichtiger Schritt, um das im Klimaschutzgesetz festgelegte Ziel zu erreichen, die Treibhausgase bis 2050 auf null zu senken (Netto-Null-Ziel).
Dafür müssen die Mittel bereitgestellt werden. Die aktuellen Förderinstrumente reichen aber nicht aus, um den ökologischen Umbau mit der nötigen Geschwindigkeit und in der richtigen Grössenordnung anzugehen. Deswegen braucht es einen Fonds für genau dieses Ziel.
Lade deine Freund:innen ein, abzustimmen
Am wirkungsvollsten engagierst du dich, wenn du Menschen erreichst, die dir nahestehen. Sprich mit deinen Freund:innen und motiviere sie, am 8. März mit JA zu stimmen.
Gewerkschaft Unia 2026