Ein erschöpfter Lagerarbeiter sitzt mit gesenktem Kopf auf der offenen Ladeklappe eines Lieferwagens, umgeben von Kartons.

Sonntagsarbeit, Gesundheitsschutz, Mindestlöhne: Das Parlament plant gleich mehrere gefährliche Angriffe auf unsere Arbeitsbedingungen. Das lassen wir nicht zu! Gemeinsam verteidigen wir unsere Gesundheit, unsere Löhne und den arbeitsfreien Sonntag.

Stopp Angriffe auf Zeit und Lohn!

Darum geht’s: Im Parlament werden zurzeit mehrere Vorlagen behandelt, die die Arbeitsbedingungen von Millionen Menschen in der Schweiz frontal angreifen. Es drohen zwölf statt vier Sonntagsverkäufe, überlangen Arbeitstage, mehr Sonntagsarbeit ohne Bewilligung und Zuschläge sowie Lohnsenkungen.

Die Folgen wären:

  • Noch mehr Sonntagsarbeit und 17-Stunden-Arbeitstage.
  • Mehr Stress, Burnouts, Schlafstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressionen.
  • Gefahr für die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.
  • Lohnkürzungen in Branchen mit bereits sehr tiefen Löhnen.

Wir sagen: NEIN zu 17-Stunden-Tagen, NEIN zu mehr Sonntagsarbeit und NEIN zu Lohnsenkungen!

Hier erfährst du mehr zu den Themen:

Die Unia und weitere Organisationen reichen vor der Bundeskanzlei rund 100'000 Unterschriften gegen den Angriff auf die Mindestlöhne ein. Im Zentrum steht eine grosse Mauer aus Karton, auf der die Zahl «100'000» steht.
Angriff auf Mindestlöhne stoppen

Das Parlament will per Gesetz Mindestlöhne aushebeln. Mit dem Referendum können wir das verhindern! 

Eine Gruppe von Menschen halten Schilder und Buchstaben in die Luft, die den Schriftzug «I love Sundays» bilden.
Hände weg vom freien Sonntag

Das Parlament will 12 anstatt 4 bewilligungsfreie Sonntagsverkäufen pro Jahr einführen. 

Nein zur Verschlechterung des Gesundheitsschutzes

Unter dem Vorwand von «Telearbeit» sollen in Wahrheit die Arbeitsrechte und der Gesundheitsschutz von Millionen Beschäftigten ausgehöhlt werden.