Eine Person zieht mit einem Schraubenschlüssel ein Bauteil an einer industriellen Maschine fest. Ein rotes Motorgehäuse ist vorne an der Maschine montiert.

Für besseren Kündigungsschutz

Der Kündigungsschutz in der Schweiz ist zu schwach. Arbeitnehmende können sehr leicht entlassen werden. Es gibt kaum einen Schutz für diejenigen, die sich im Betrieb gewerkschaftlich engagieren.

Petition für einen besseren Kündigungsschutz in der MEM‑Industrie

Im Rahmen der Verhandlungen mit der EU über die Bilateralen Verträge III haben die Gewerkschaften eine konkrete Stärkung des Kündigungsschutzes gefordert. Der Bundesrat hat einen ersten Schritt getan und mehr Schutz für gewerkschaftlich aktive Beschäftigte in den Unternehmen vorgeschlagen. Dies ist ein wichtiger erster Schritt.

Der Vorschlag des Bundesrates führt einen Schutz ein

  • für Mitglieder von Personalkommissionen, 
  • für Mitglieder von Stiftungsräten der Pensionskassen sowie 
  • für gewählte gewerkschaftliche Vertreter sowohl in den Unternehmen als auch in den nationalen Gremien von allgemeinverbindlich erklärten GAV.

Wenn der Arbeitgeber eine dieser Personen entlassen will, muss er zunächst eine andere Lösung innerhalb des Unternehmens anbieten. Tut er dies nicht, muss er zwei zusätzliche Monatslöhne bezahlen. Zudem kann er, wenn ein Gericht die Kündigung als missbräuchlich beurteilt, verpflichtet werden, eine Entschädigung von bis zu zehn Monatslöhnen zu zahlen.

Mit dieser Petition fordern wir – Arbeitnehmende der MEM-Industrie – die Parlamentarier:innen auf:

  • die Vorschläge des Bundesrats ohne Abschwächungen anzunehmen;
  • den Kündigungsschutz konkret zu stärken;
  • die Sicherheit und die Rechte der Arbeitnehmenden und ihrer Vertreter:innen in den Betrieben zu garantieren.

Petition unterschreiben

Die Unia wird die Unterschriften vor der Parlamentsdebatte an den National- und Ständerat überreichen.
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