Die Unia wächst weiter in den Dienstleistungsberufen

Menschen an eine Pflege-Demo mit Schildern auf denen steht:
2025 sind die Mitgliedzahlen bei den Angestellten aus der Pflegebranche gestiegen. (Foto: Cécile Bessire)
In den Pflegeberufen stieg die Zahl der Mitglieder im vergangenen Jahr um 6,4 Prozent, in der Reinigungsbranche um 5,8 Prozent und im Gastgewerbe um 2,9 Prozent. Auch im Bauhauptgewerbe und in der Logistikbranche konnte die Unia einen deutlichen Zuwachs erzielen.

Insgesamt verzeichnet die Unia per Ende 2025 170’873 Mitglieder. Das sind 708 weniger als im Vorjahr (-0,4%).

Mitglieder werden jünger

Erfreulich ist, dass die Zahl der Mitglieder, die im Erwerbsleben stehen, um 0,3 Prozent zugenommen hat. Mit einem Anteil von 88,7 Prozent Mitglieder im Erwerbsleben, einem Anteil von Rentner:innen von 9 Prozent und rund 2,3 Prozent nichterwerbstätigen Mitgliedern hat die Unia einen hohen Anteil Mitglieder im Erwerbsleben. Rückgänge gab es bei den Rentner:innen (-6,1%) und bei den Nichterwerbstätigen (-3%).

Immer mehr Frauen in der Gewerkschaft

Ebenfalls gestiegen ist der Frauenanteil bei den Mitgliedern. Bei der Gründung der Unia lag der Frauenanteil bei 18 Prozent, heute liegt er bei 29 Prozent. Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass der Sektor Dienstleistungsberufe, in dem die Frauen eine deutliche Mehrheit bilden, inzwischen der mit Abstand grösste Sektor in der Gewerkschaft Unia ist.