Beschäftigte aus dem Gastgewerbe sagen Nein zum Angriff auf die Mindestlöhne

Die Branchenkonferenz Gastgewerbe der Unia stellt sich geschlossen gegen den Angriff auf die kantonalen und kommunalen Mindestlöhne. Die Delegierten unterstützen das Referendum und fordern: Hände weg von den Mindestlöhnen!

Die Beschäftigten im Gastgewerbe arbeiten hart. Sie bedienen Gäste, stehen stundenlang in Küchen, arbeiten in Hotels und Restaurants und sorgen dafür, dass der Betrieb läuft. Gleichzeitig gehören sie zu den Arbeitnehmenden, die besonders stark unter steigenden Mieten, Krankenkassenprämien und Lebenshaltungskosten leiden.

Umso unverständlicher ist der Entscheid des Parlaments, die kantonalen und kommunalen Mindestlöhne anzugreifen. Mit dem neuen Gesetz drohen ausgerechnet jenen Beschäftigten Lohneinbussen, die schon heute jeden Franken zum Leben brauchen.

Lohn reicht schon heute nicht aus

Die Delegierten der Branchenkonferenz Gastgewerbe der Unia haben deshalb eine Resolution verabschiedet und sprechen sich klar gegen die Schwächung der kantonalen und kommunalen Mindestlöhne aus. Die Beschäftigten einer der am stärksten betroffenen Branchen senden damit ein deutliches Signal: Wer arbeitet, muss von seinem Lohn leben können.

«Die Löhne im Gastgewerbe sind bereits heute tief. Statt bestehende Mindestlöhne zu schwächen, braucht es bessere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen», halten die Delegierten in ihrer Resolution fest. Die Branchenkonferenz Gastgewerbe unterstützt das Referendum gegen die Gesetzesänderung und ruft die Bevölkerung dazu auf, den Angriff auf die Mindestlöhne an der Urne zu stoppen.

Die Beschäftigten aus dem Gastgewerbe fordern:

  • Keine Aushebelung der kantonalen und kommunalen Mindestlöhne.
  • Keine Lohneinbussen für Beschäftigte im Gastgewerbe.
  • Einen starken Lohnschutz für alle Arbeitnehmenden.
  • Löhne, die ein Leben in Würde ermöglichen.

 

Die Resolution zum Download:

Resolution: «Hände weg von den Mindestlöhnen!»