Seit Jahren missachten Uber, Uber Eats und Co. Schweizer Gesetze und beuten Arbeiter:innen schamlos aus. Mit ganz wenigen Ausnahmen schauen die Schweizer Behörden tatenlos zu.
Kein Wunder, zieht jetzt der Kurierdienst Just Eat nach: Er will das Uber-Modell kopieren und die meisten seiner Kurier:innen entlassen, nur um sie als Scheinselbständige weiter für sich arbeiten zu lassen – zu absoluten Tiefstlöhnen, ohne geregelte Arbeitszeiten und ohne Sozialversicherungen.
Genug ist genug! Wenn Arbeitgeber keine Beiträge einzahlen, werden die Sozialversicherungen nach und nach ausgehöhlt. Die Schweizer Behörden müssen jetzt ihre gesetzliche Pflicht wahrnehmen und der systematischen Schwarzarbeit bei Uber, Uber Eats, Bolt & Co. einen Riegel schieben.
Gefordert sind die Kantone und das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO). Sie müssen jetzt koordiniert und entschlossen der illegalen Ausbeutung tausender scheinselbständiger Arbeiter:innen ein Ende setzen. Die Gesetze gelten auch für sogenannte «Plattformen».
Gewerkschaft Unia 2026