Starkes Geschäftsjahr bei Coop: Die Beschäftigten müssen daran beteiligt werden

Coop ist in Bestform. Dank des Einsatzes der Mitarbeitenden hat die Gruppe einen Gewinn von 606 Millionen Franken bei einem Anstieg von 21 Millionen erzielt. Auch der Umsatz ist um 2,3 Prozent gestiegen.

Coop hat heute starke Ergebnisse für das Jahr 2025 bekannt gegeben. Die Gruppe hat mit einem Gewinn von über 606 Millionen Franken einen Meilenstein erreicht. Die Steigerung gegenüber 2024 beträgt 21 Millionen. Da der Detailhändler eine Strategie der Preissenkung verfolgt, spiegeln die Gewinne die Leistung der Beschäftigten und ihren entscheidenden Beitrag zum Erfolg von Coop wider. Diese Bilanz zeigt erneut, dass Coop es sich durchaus leisten kann, mehr in seine Mitarbeitenden und deren Arbeitsbedingungen zu investieren.

Coop kann sich bessere Arbeitsbedingungen leisten

Die Ergebnisse bestätigen, dass Coop über einen Spielraum für Investitionen zugunsten des Personals verfügt. Der neue Gesamtarbeitsvertrag von Coop ist ein Schritt in die richtige Richtung: Er bringt Verbesserungen bei den Mindestlöhnen, der Arbeitszeit und der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Diese und weitere Verbesserungen sind für ein Unternehmen dieser Grösse und Rentabilität durchaus finanzierbar.

Teilhabe am Wachstum der Gruppe

Die Mitarbeitenden tragen massgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg der Coop-Gruppe bei. Es ist daher legitim, dass sie von diesem Wachstum profitieren. Die Mitglieder der Unia fordern daher weitere Verbesserungen:

  • Gewinne in Form allgemeiner Lohnerhöhungen an alle Mitarbeitenden weitergeben
  • Stress und Multitasking reduzieren
  • Personalbestand erhöhen
  • Flexibilisierung der Arbeitszeiten begrenzen

Diese Massnahmen würden auch den Gesundheitsschutz der Mitarbeitenden verbessern, die zum Erfolg von Coop beitragen und täglich die Qualität und die Leistungsfähigkeit der Gruppe gewährleisten. Es ist jetzt an der Zeit, die Gewinne umzuverteilen: Die Beschäftigten haben es sich redlich verdient.