14. Juni – feministischer Streik

Am feministischen Streik 2026 sensibilisieren und mobilisieren wir gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Gleichzeitig wehren wir uns gegen die zahlreichen politischen Angriffe auf die Rechte der Arbeitnehmenden – etwa mit einem Nein zur Chaos-Initiative.
Foto: Freshfocus

Tiefe Löhne, Lohnungleichheit, schlechte Arbeitszeiten – die Ungerechtigkeiten betreffen viele Arbeitnehmende in Berufen mit hohem Frauenanteil: zum Beispiel Betreuer:innen in Kitas, Angestellte im Coiffeur-/Kosmetikbereich, Verkäufer:innen, Service- und Pflege-Fachkräfte. Die Schwierigkeiten, Beruf und Privatleben unter einen Hut zu bringen, gehören hier zur Normalität.

Parlamentarische Angriffe auf Löhne und Arbeitszeit abwehren

Statt diese Ungerechtigkeiten zu bekämpfen, greift das Parlament die Mindestlöhne in Genf, Jura, Neuenburg, Tessin und Basel-Stadt an. 

Gleichzeitig greift das Parlament den Gesundheitsschutz an: Geplant ist eine Verdreifachung der Sonntagsarbeit im Detailhandel sowie eine Ausweitung der täglichen Höchstarbeitszeit auf 17 Stunden

Wenn dich das auch wütend macht, findest du über die Links Möglichkeiten, dich gegen diese Verschlechterungen unserer Arbeitsbedingungen zu engagieren.

All das sind gute Gründe, am 14. Juni auf die Strasse zu gehen.

Chaos-Initiative = Angriff auf die Rechte der Arbeitnehmenden 

Am 14. Juni sagen wir: Nein zur Chaos-Initiative!

Hier findest du die Unia 2026

Demonstration zum feministischen Streik

Sonntag, 14. Juni, ab 13.30 Uhr

Ort: Petersplatz

13.30 Uhr: Redebeiträge
15 Uhr: Demo-Start

Dezentraler feminischer Streik in Bern

Sonntag, 14. Juni, ab 15 Uhr

ab 15 Uhr: Unia-Stand auf dem Waisenhausplatz

15-20 Uhr: Musik, Reden und feministisches Rahmenprogramm auf dem Bundesplatz

Film, Demonstration und Fest

Sonntag, 14. Juni, ab 12 Uhr

12 Uhr: Film, Essen und Diskussionen rund um Care-Arbeit im Haus pour Bienne, Kontrollstrasse 22

15 Uhr: Besammlung auf dem Neumarktplatz
16 Uhr: Demonstration

17 Uhr: Stände, Essen, Reden und Musik auf dem Robert-Walser Platz

Streikcafé 2026

Samstag, 13. Juni, 18 Uhr

Wo: Restaurant Zuckerpuppa, Bahnhofstrasse 9f, 3904 Naters

Die Teilnahme ist für alle Interessierten offen. Fragen an: Sara Walliser (E-Mail schreiben / anrufen)

Demonstration

Sonntag, 14. Juni, ab 11 Uhr

11 Uhr: Demonstration durch die Stadt. Besammlung: Bifangschulhaus
12 Uhr: Reden und Stände, Oberer Graben

Samstag, 13. Juni

Wir machen Pause!

13–16 Uhr: Am 13. Juni schaffen wir auf dem Bär*innenplatz einen Raum für Erholung. Denn: Wir sind erschöpft!


Wir feiern!

Wo: Grabenhalle
19.30 Uhr: Feministisches Soliquiz, mit Anmeldung: feministischesquiz@grabenhalle.ch (Team-Name angeben) 
Ab 22 Uhr: Party mit PAULINKO (D) und CAPSLOCK SUPERSTAR (CH)

Glacestand, Streiksong und Day Dance

Sonntag, 14. Juni, ab 14 Uhr

Wo: Stadtpark St. Gallen

Ab 14 Uhr: Reden, Kundgebung, Informationen zum grossen Care-Streik 2027 und  Festliches 
16-18 Uhr: Day Dance

Demo

Samstag, 13. Juni, ab 17 Uhr

Wo: Neumarkt Winterthur

17 Uhr: Demo. Wer mit den Unia-Frauen und solidarischen Männern mitlaufen will, kann sich bei Besjana Shala melden. Oder kommt nach dem Demo am Unia-Stand vorbei.

ab 19 Uhr: Stände, Open Mic, Bar. Kommt nach dem 

Care-Market und Demo

Sonntag, 14. Juni, ab 13 Uhr

Kasernenareal / Zeughausareal / Helvetiaplatz

13 - 17 Uhr: Unia-Stand am Care-Market vor der Demo (Kasernenareal / Zeughausareal). Wir werden Fächer bemalen für die Demo.

17 Uhr: Demo-Start am und auf dem Helvetiaplatz. Wer mit uns mitlaufen möchte, darf sich bei Besjana Shala melden oder am Stand vorbeikommen und sich uns anschliessen. Keine Anmeldung nötig.

 

Unia-Aktionen in anderen Regionen:

Übersicht der Aktionen zum feministischen Streiktag in der Schweiz

Die Karte wird laufend aktualisiert.

Grosser feministischen Streik 2027

Jetzt schon ruft die Unia ruft gemeinsam mit den feministischen Streik-Kollektiven zum grossen feministischen Streik 2027 auf. 

Frauenarbeit ist unterbewertet und wird geringgeschätzt. Das zeigt sich bei den Arbeitsbedingungen von Frauen – vor allem in sogenannt typischen Frauenberufen. Dazu gehört auch die Arbeit im Pflegebereich.

Am 14. Juni 2027 steht die bezahlte Care-Arbeit im Zentrum. Diese wird noch immer mehrheitlich von Frauen und insbesondere von migrantischen Frauen geleistet. Sie ist schlecht bezahlt, unterbewertet und erfährt wenig gesellschaftliche Anerkennung. Die Unia fordert unter anderem die konsequente Umsetzung der Pflegeinitiative.