Tiefe Löhne, Lohnungleichheit, schlechte Arbeitszeiten – die Ungerechtigkeiten betreffen viele Arbeitnehmende in Berufen mit hohem Frauenanteil: zum Beispiel Betreuer:innen in Kitas, Angestellte im Coiffeur-/Kosmetikbereich, Verkäufer:innen, Service- und Pflege-Fachkräfte. Die Schwierigkeiten, Beruf und Privatleben unter einen Hut zu bringen, gehören hier zur Normalität.
Statt diese Ungerechtigkeiten zu bekämpfen, greift das Parlament die Mindestlöhne in Genf, Jura, Neuenburg, Tessin und Basel-Stadt an.
Gleichzeitig greift das Parlament den Gesundheitsschutz an: Geplant ist eine Verdreifachung der Sonntagsarbeit im Detailhandel sowie eine Ausweitung der täglichen Höchstarbeitszeit auf 17 Stunden. Wenn auch dich das wütend macht, dann klicke auf die Links und mach mit bei der Mobilisierung gegen diese Verschlechterung unserer Arbeitsbedingungen.
All das sind gute Gründe, am 14. Juni auf die Strasse zu gehen.
In den nächsten Wochen werden wir hier publizieren, an welchen Orten die Unia Aktionen plant, denen du dich anschliessen kannst.
Chaos-Initiative = Angriff auf die Rechte der Arbeitnehmenden
Am 14. Juni sagen wir: Nein zur Chaos-Initiative!
Jetzt schon ruft die Unia ruft gemeinsam mit den feministischen Streik-Kollektiven zum grossen feministischen Streik 2027 auf.
Am 14. Juni 2027 steht die bezahlte und Care-Arbeit im Zentrum. Diese wird noch immer mehrheitlich von Frauen und insbesondere von migrantischen Frauen geleistet. Sie ist schlecht bezahlt, unterbewertet und erfährt wenig gesellschaftliche Anerkennung. Die Unia fordert unter anderem die konsequente Umsetzung der Pflegeinitiative.
Gewerkschaft Unia 2026