14. Juni – feministischer Streik

Am feministischen Streik 2026 sensibilisieren und mobilisieren wir gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Gleichzeitig wehren wir uns gegen die zahlreichen politischen Angriffe auf die Rechte der Arbeitnehmenden – etwa mit einem Nein zur Chaos-Initiative.
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Tiefe Löhne, Lohnungleichheit, schlechte Arbeitszeiten – die Ungerechtigkeiten betreffen viele Arbeitnehmende in Berufen mit hohem Frauenanteil: zum Beispiel Betreuer:innen in Kitas, Angestellte im Coiffeur-/Kosmetikbereich, Verkäufer:innen, Service- und Pflege-Fachkräfte. Die Schwierigkeiten, Beruf und Privatleben unter einen Hut zu bringen, gehören hier zur Normalität.

Parlamentarische Angriffe auf Löhne und Arbeitszeit abwehren

Statt diese Ungerechtigkeiten zu bekämpfen, greift das Parlament die Mindestlöhne in Genf, Jura, Neuenburg, Tessin und Basel-Stadt an. 

Gleichzeitig greift das Parlament den Gesundheitsschutz an: Geplant ist eine Verdreifachung der Sonntagsarbeit im Detailhandel sowie eine Ausweitung der täglichen Höchstarbeitszeit auf 17 Stunden. Wenn auch dich das wütend macht, dann klicke auf die Links und mach mit bei der Mobilisierung gegen diese Verschlechterung unserer Arbeitsbedingungen.

All das sind gute Gründe, am 14. Juni auf die Strasse zu gehen.

In den nächsten Wochen werden wir hier publizieren, an welchen Orten die Unia Aktionen plant, denen du dich anschliessen kannst.

Chaos-Initiative = Angriff auf die Rechte der Arbeitnehmenden 

Am 14. Juni sagen wir: Nein zur Chaos-Initiative!

Grosser feministischen Streik 2027

Jetzt schon ruft die Unia ruft gemeinsam mit den feministischen Streik-Kollektiven zum grossen feministischen Streik 2027 auf. 

Am 14. Juni 2027 steht die bezahlte und Care-Arbeit im Zentrum. Diese wird noch immer mehrheitlich von Frauen und insbesondere von migrantischen Frauen geleistet. Sie ist schlecht bezahlt, unterbewertet und erfährt wenig gesellschaftliche Anerkennung. Die Unia fordert unter anderem die konsequente Umsetzung der Pflegeinitiative.