Tiefe Löhne, Lohnungleichheit, schlechte Arbeitszeiten – die Ungerechtigkeiten betreffen viele Arbeitnehmende in Berufen mit hohem Frauenanteil: zum Beispiel Betreuer:innen in Kitas, Angestellte im Coiffeur-/Kosmetikbereich, Verkäufer:innen, Service- und Pflege-Fachkräfte. Die Schwierigkeiten, Beruf und Privatleben unter einen Hut zu bringen, gehören hier zur Normalität.
Statt diese Ungerechtigkeiten zu bekämpfen, greift das Parlament die Mindestlöhne in Genf, Jura, Neuenburg, Tessin und Basel-Stadt an.
Gleichzeitig greift das Parlament den Gesundheitsschutz an: Geplant ist eine Verdreifachung der Sonntagsarbeit im Detailhandel sowie eine Ausweitung der täglichen Höchstarbeitszeit auf 17 Stunden.
Wenn dich das auch wütend macht, findest du über die Links Möglichkeiten, dich gegen diese Verschlechterungen unserer Arbeitsbedingungen zu engagieren.
All das sind gute Gründe, am 14. Juni auf die Strasse zu gehen.
Chaos-Initiative = Angriff auf die Rechte der Arbeitnehmenden
Am 14. Juni sagen wir: Nein zur Chaos-Initiative!
Demonstration zum feministischen Streik
Sonntag, 14. Juni, ab 13.30 Uhr
Ort: Petersplatz
13.30 Uhr: Redebeiträge15 Uhr: Demo-Start
Dezentraler feminischer Streik in Bern
Sonntag, 14. Juni, ab 15 Uhr
ab 15 Uhr: Unia-Stand auf dem Waisenhausplatz
15-20 Uhr: Musik, Reden und feministisches Rahmenprogramm auf dem Bundesplatz
Film, Demonstration und Fest
Sonntag, 14. Juni, ab 12 Uhr
12 Uhr: Film, Essen und Diskussionen rund um Care-Arbeit im Haus pour Bienne, Kontrollstrasse 22
15 Uhr: Besammlung auf dem Neumarktplatz16 Uhr: Demonstration
17 Uhr: Stände, Essen, Reden und Musik auf dem Robert-Walser Platz
Streikcafé 2026
Samstag, 13. Juni, 18 Uhr
Wo: Restaurant Zuckerpuppa, Bahnhofstrasse 9f, 3904 Naters
Die Teilnahme ist für alle Interessierten offen. Fragen an: Sara Walliser (E-Mail schreiben / anrufen)
Demonstration
Sonntag, 14. Juni, ab 11 Uhr
11 Uhr: Demonstration durch die Stadt. Besammlung: Bifangschulhaus12 Uhr: Reden und Stände, Oberer Graben
Samstag, 13. Juni
Wir machen Pause!
13–16 Uhr: Am 13. Juni schaffen wir auf dem Bär*innenplatz einen Raum für Erholung. Denn: Wir sind erschöpft!
Wir feiern!Wo: Grabenhalle19.30 Uhr: Feministisches Soliquiz, mit Anmeldung: feministischesquiz@grabenhalle.ch (Team-Name angeben) Ab 22 Uhr: Party mit PAULINKO (D) und CAPSLOCK SUPERSTAR (CH)
Glacestand, Streiksong und Day Dance
Sonntag, 14. Juni, ab 14 Uhr
Wo: Stadtpark St. Gallen
Ab 14 Uhr: Reden, Kundgebung, Informationen zum grossen Care-Streik 2027 und Festliches 16-18 Uhr: Day Dance
Demo
Samstag, 13. Juni, ab 17 Uhr
Wo: Neumarkt Winterthur
17 Uhr: Demo. Wer mit den Unia-Frauen und solidarischen Männern mitlaufen will, kann sich bei Besjana Shala melden. Oder kommt nach dem Demo am Unia-Stand vorbei.
ab 19 Uhr: Stände, Open Mic, Bar. Kommt nach dem
Care-Market und Demo
Sonntag, 14. Juni, ab 13 Uhr
Kasernenareal / Zeughausareal / Helvetiaplatz
13 - 17 Uhr: Unia-Stand am Care-Market vor der Demo (Kasernenareal / Zeughausareal). Wir werden Fächer bemalen für die Demo.
17 Uhr: Demo-Start am und auf dem Helvetiaplatz. Wer mit uns mitlaufen möchte, darf sich bei Besjana Shala melden oder am Stand vorbeikommen und sich uns anschliessen. Keine Anmeldung nötig.
Die Karte wird laufend aktualisiert.
Jetzt schon ruft die Unia ruft gemeinsam mit den feministischen Streik-Kollektiven zum grossen feministischen Streik 2027 auf.
Frauenarbeit ist unterbewertet und wird geringgeschätzt. Das zeigt sich bei den Arbeitsbedingungen von Frauen – vor allem in sogenannt typischen Frauenberufen. Dazu gehört auch die Arbeit im Pflegebereich.
Am 14. Juni 2027 steht die bezahlte Care-Arbeit im Zentrum. Diese wird noch immer mehrheitlich von Frauen und insbesondere von migrantischen Frauen geleistet. Sie ist schlecht bezahlt, unterbewertet und erfährt wenig gesellschaftliche Anerkennung. Die Unia fordert unter anderem die konsequente Umsetzung der Pflegeinitiative.
Gewerkschaft Unia 2026