Petitionsübergabe: Keine Entlassungen bei Novartis!

Eine Delegation der Arbeiter:innen der Novartis-Fabrik in Stein (AG) hat heute in Basel vor dem Novartis-Campus ihren Unmut über den geplanten Stellenabbau ausgedrückt. Sie übergaben der Firma eine Petition mit 3210 Unterschriften. Die Gewerkschaften Unia und Syna fordern Alternativen zur Streichung der Stellen und die Sicherung des Standorts.

Im November hat Novartis angekündigt, rund 700 Stellen in Stein (AG) abbauen zu wollen – gleichzeitig baut der Konzern Produktionskapazitäten in den USA aus. Das wollen die Beschäftigten nicht hinnehmen. Gemeinsam mit den Gewerkschaften Unia und Syna haben sie in den letzten Wochen 3210 Unterschriften gegen den Abbau gesammelt.

Protest vor dem Novartis-Campus

Die Unterschriften wurden heute Mittag auf dem Novartis-Campus in Basel an die Firma übergeben. Rund 100 Personen beteiligten sich am Protestmarsch über die Dreirosenbrücke zum Campus. Sie fordern von Novartis den Erhalt der Arbeitsplätze und des Produktionsstandorts in Stein.

Alternativen zu Entlassungen

Im laufenden Konsultationsverfahren setzen sich die Gewerkschaften Unia und Syna für eine Lösung ein, die die Fortführung der Produktion und die Weiterbeschäftigung der Arbeiter:innen in Stein erlaubt. Zentral ist dabei, dass Novartis Verantwortung für die Weiterbildung und Umschulung der Beschäftigten übernimmt, wenn sich die Produktionsanfordernisse verändern, so dass mit der bestehenden Belegschaft weitergearbeitet werden kann.

Es ist nicht hinnehmbar, dass ein Konzern, der Milliardengewinne schreibt und in der Schweiz von ausgezeichneten Standortvorteilen profitiert, seine Beschäftigten aus reinen Profitgründen fallenlässt.

 


Gemeinsame Medienmitteilung der Gewerkschaften Unia und Syna