Der längste Arbeitskonflikt der italienischen Geschichte ist eng mit einem visionären und ambitionierten Projekt zur öko-sozialen Umgestaltung der MEM-Industrie verbunden. Dieses Projekt sorgte europaweit für Schlagzeilen.
In einem Gespräch berichten ein Metallarbeiter des Collettivo di fabbrica – Lavoratori GKN Firenze sowie der Verantwortliche des Reindustrialisierungsplans über ihr Projekt zum öko-sozialen Umbau des GKN-Werks: von einem Produktionsstandort der Automobilzulieferbranche hin zu einem regional verankerten Unternehmen, das Transportvelos und spezielle Solarpanels herstellt.
Donnerstag, 16. April, 19 Uhr
Online, per Zoom
Anmeldeschluss: 9. April
Den Arbeiter:innen des italienischen Automobilzulieferers GKN drohte die Entlassung. Sie reagierten mit einer permanenten Betriebsversammlung und entwickelten zusammen mit Forschenden, Ingenieur:innen und Ökonom:innen einen alternativen Produktionsplan basierend auf ihren Kompetenzen und Visionen.
Wo früher Antriebswellen für schnelle Autos produziert wurden, sollen künftig Transportvelos (Cargobikes) und spezielle Solarpanels hergestellt werden. Im Gespräch erläutern die Protagonisten der Transformation, wie die Umstellung technisch umgesetzt werden soll und wo politische Widerstände bestehen.
Moderation: Mattia Lento, Journalist bei area
Das Gespräch findet auf Italienisch statt, mit Simultanübersetzung ins Deutsche und Französische.
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