Die Petition verlangt, dass OVS mit der Gewerkschaft Unia Verhandlungen aufnimmt, damit korrekte Arbeitsbedingungen und Begleitmassnahmen zur Umstrukturierung sichergestellt werden können.
Die Angestellten haben genug geopfert
Die Unia stellt seit mehreren Monaten fest, dass in den Filialen der italienischen Gruppe, welche die Modekette Charles Vögele ĂŒbernommen hatte, zahlreiche Probleme bestehen. WĂ€hrend der Ăbernahmephase und des Umbaus der LĂ€den haben die Angestellten Ăberstunden angehĂ€uft und viele Opfer bringen mĂŒssen. Obwohl im Februar ein erstes GesprĂ€ch mit OVS stattgefunden hat, bestehen die Probleme weiter.
Inakzeptable Arbeitsbedingungen und Entlassungen
In den Filialen herrscht ein offensichtlicher Personalmangel. Die fest angestellten Personen sind ob der Arbeitslast ĂŒberfordert und der Konzern ergriff keine erkennbaren Massnahmen zum Gesundheitsschutz. Den Aushilfsangestellten kĂŒrzte OVS die Arbeitszeiten drastisch, so dass sie kein existenzsicherndes Einkommen mehr haben. Kommt hinzu, dass OVS zur Umgehung der rechtlichen Bestimmungen im Fall von Massenentlassungen beschlossen hat, etappenweise einen Teil der Filialen zu schliessen.
Diese Situation sorgt fĂŒr Unruhe, denn bei OVS herrscht null Transparenz ĂŒber das Ausmass der geplanten Restrukturierung. Wie auch schon fĂŒr die Zentrale in PfĂ€ffikon, wurde kein Sozialplan ausgehandelt; fĂŒr einen so grossen Akteur wie die OVS zeugt ein solches Vorgehen von sozialer Verantwortungslosigkeit.
Gewerkschaft Unia 2026