Asyl- und Ausländergesetz: Jetzt Integrationsmassnahmen gefordert!
Die Befürworter haben immer wieder auf die Förderung der Integrationsmassnahmen durch das Ausländergesetz hingewiesen. Unia wird den Behörden bei der Umsetzung der neuen Gesetze auf die Finger schauen und sich insbesondere dafür einsetzen, dass integrationspolitische Defizite in Bildung und Arbeitswelt behoben werden.
>> Asyl- und Ausländergesetz: Unia wird Befürworter beim Wort nehmen
![]() |
Das neue Ausländergesetz (AuG) ist ein Sondergesetz für 700 000 in der Schweiz lebende ausländische Mitmenschen, welche nicht aus der EU kommen.
Willkürlich. Das Gesetz schafft Menschen 1. und 2. Klasse
Ausländische BewohnerInnen werden unterschiedlich behandelt. Wer aus dem «falschen» Land kommt, erhält kein Recht auf Niederlassung, auch wenn die Person seit Jahren in der Schweiz lebt, arbeitet und Steuern zahlt. Sogar SchweizerInnen, die mit AusländerInnen verheiratet sind, werden gegenüber EU-BürgerInnen benachteiligt!
Unmenschlich. Das AuG reisst Familien auseinander
Kinder über 12 Jahre dürfen nur noch unter einschränkenden Bedingungen zu den Eltern in die Schweiz kommen.
Unverschämt. Das AuG schafft Eheschnüffler
Wer eine Frau oder einen Mann aus dem Ausland heiraten will, muss damit rechnen, dass der Standesbeamte neu auch Eheschnüffler ist und die Nachbarn oder Arbeitskollegen befragen wird.
Ungerecht. Das AuG führt Beugehaft ein
Als Sonderpolizeigesetz führt das AuG neue Zwangsmassnahmen ein. Neu gibt es eine Beugehaft von bis zu zwei Jahren.
Wir fordern gleiche Rechte und Pflichten für alle in der Schweiz lebenden MigrantInnen – Integration statt Ausgrenzung schafft Sicherheit.
Nationale Medienkonferenz vom 21. August 2006
Grossdemo vom 17. Juni: "Wir sind die Schweiz"
Im Vorfeld zur Abstimmung von Ende September fand am 17. Juni in Bern die nationale Grossdemo "Wir sind die Schweiz" statt.

